Ein Homelift — je nach Hersteller auch Senkrechtlift oder Hausaufzug genannt — wird im Markt mit 15.000–40.000 € inklusive Einbau angegeben. Das ist eine Marktangabe, kein Preis aus unserem eigenen Kostenrechner: Der kennt Sitz-, Plattform- und Hublift, nicht aber den Senkrechtlift. Die Spanne stammt deshalb aus den Angaben von pflegehilfe.org, aufzug24, planradar und pflegeheimat24, die alle an derselben Untergrenze ansetzen. Wo Sie innerhalb dieser Spanne landen, entscheiden vier Dinge: die Bauform, die Zahl der angefahrenen Etagen, die Kabinengröße und die Frage, ob die Anlage innen steht oder an der Fassade.
Wer einen Betrag sucht, findet ihn hier — mit der Quelle hinter jeder Zahl, in den Tabellen weiter unten. Wo kein belastbarer Marktwert vorliegt, steht „auf Anfrage“ und keine geschätzte Zahl.
Diese Aufstellung ist der Kern der Seite. Sie gibt wieder, was Hersteller und Fachportale im August 2026 öffentlich für einen Homelift nennen — jede Zeile mit der Quelle, aus der sie stammt. Es sind ausdrücklich fremde Marktangaben inklusive Lieferung und Montage, keine von uns kalkulierten Preise.
| Ausführung | Marktangabe inkl. Einbau | Quelle |
|---|---|---|
| Gesamtpreise — jede Zeile beschreibt die komplette Anlage. Zeilen nicht addieren. | ||
| Einfaches Modell | 15.000–20.000 € | pflegehilfe.org |
| Antrieb über Seil bzw. Kabel | 15.000–30.000 € | aufzug24 |
| Hydraulischer Antrieb | 20.000–30.000 € | aufzug24 |
| Zwei Haltestellen inklusive Einbau | 15.000–55.000 € | planradar |
| Homelift gesamt, Marktübersicht | 15.000–50.000 € | pflegeheimat24 |
| Homelift gebraucht | auf Anfrage | nicht belegt |
| Homelift zur Miete | auf Anfrage | nicht belegt |
| Zusatzposten — kommt zu einem Gesamtpreis hinzu, ersetzt ihn nicht | ||
| Starkstromanschluss, falls im Haus keiner vorhanden ist | 1.000–3.000 € | pflegeheimat24 |
Als Orientierung dient auf dieser Seite die eingangs genannte Spanne. Ihre Untergrenze ist bemerkenswert stabil — fünf unabhängige Fundstellen setzen dort an. Nach oben bleiben wir bewusst unter der Zahl von planradar, weil deren oberes Ende Sonderfälle mit aufwendiger Bautechnik beschreibt, nicht den Regelfall im Einfamilienhaus.
Einen einheitlichen Listenpreis gibt es bei dieser Bauart nicht, weil praktisch jede Anlage an das Haus angepasst wird. Zwei Angebote für dasselbe Objekt können deshalb weit auseinanderliegen, ohne dass eines davon unseriös wäre — den Unterschied macht fast immer der Leistungsumfang, nicht die Technik.
Statiknachweis, Deckendurchbruch, Elektroanschluss, Inbetriebnahme, Abnahme und Entsorgung des Bauschutts. Fehlt einer dieser Posten, ist der genannte Betrag mit anderen Angeboten nicht vergleichbar — die Bauarbeiten tauchen dann später als Nachtrag wieder auf.
Für den Homelift selbst rechnet auf dieser Seite bewusst nichts: Die Spanne oben ist eine Marktangabe, ein belastbarer Betrag entsteht erst nach dem Aufmaß. Rechnen lässt sich dafür die schienengebundene Konkurrenz. Der Rechner fragt drei Dinge ab — Treppenverlauf, Lift-Typ und ob die Anlage innen oder außen steht — und zeigt, wie weit ein Sitz-, Plattform- oder Hublift unter dem Hausaufzug bleibt. Den Homelift führt er nicht.
Die drei Begriffe meinen dieselbe Geräteklasse: einen kompakten Personenaufzug fürs Eigenheim, der senkrecht durch eine Deckenöffnung oder an der Außenwand fährt. Solche Anlagen fallen unter die Maschinenrichtlinie und bleiben unter 0,15 m/s Fahrgeschwindigkeit — deshalb entfallen Maschinenraum, tiefe Grube und das Prüfprogramm eines gewerblichen Aufzugs. Unterschieden wird nach der Tragkonstruktion; eine nach Bauform getrennte Preisliste veröffentlicht kein Anbieter — alle vier liegen innerhalb der Marktspanne oben.
Die Plattform fährt in einer selbsttragenden Konstruktion aus Glas oder Stahl, die frei im Raum oder im Treppenauge steht. Nötig sind eine Deckenöffnung, ein tragfähiger Boden und eine gewöhnliche 230-Volt-Steckdose. Das ist die günstigste Ausführung und der häufigste Nachrüstfall im Bestand.
Ein umschlossenes Gerüst lässt den Lift wie einen klassischen Aufzug wirken, dämpft das Fahrgeräusch und hält Zugluft aus dem Schacht. Die Verkleidung kostet Aufpreis gegenüber der offenen Variante.
Geschlossene Kabine, schwellenloser Einstieg, Platz für Rollstuhl samt Begleitung. Die teuerste Bauform — und die einzige, bei der niemand umsetzen muss.
Wetterfeste Ausführung an Fassade, Balkon oder Terrasse, meist auf einem Streifenfundament. Wird eine Baugenehmigung fällig, kommt Planungsaufwand hinzu.
Die teuerste Ausführung kostet mehr als das Doppelte der günstigsten. Die Tabelle ordnet zu, welcher Posten diesen Abstand erzeugt — Faktoren ohne greifbare Wirkung helfen beim Budget nicht weiter.
| Kostenfaktor | Wirkung auf den Preis |
|---|---|
| Zahl der Haltestellen | schiebt die Anlage innerhalb der Marktspanne nach oben; einen Aufschlag je Haltestelle weisen die Quellen nicht getrennt aus |
| Tragkonstruktion: Schachtgerüst statt freistehendem Rahmen | verteuert gegenüber der offenen Ausführung, ohne dass ein eigener Betrag dafür belegt wäre |
| Geschlossene Kabine statt offener Plattform | teuerste der vier Bauformen |
| Aufstellung im Freien | Fundament, Witterungsschutz und je nach Bundesland ein Bauantrag |
| Lage des Deckendurchbruchs | größter Einzelposten der Bauarbeiten, stark objektabhängig |
| Wartung und Betrieb | 100–250 € pro Jahr für die empfohlene Jahreswartung — laufender Posten, kein Aufschlag auf den Kaufpreis |
| Starkstromanschluss, falls die Anlage einen verlangt | einmaliger Nebenkostenposten neben dem Anlagenpreis, nicht darin enthalten — Betrag in der Zusatzposten-Zeile der Preistabelle oben |
Der größte Hebel liegt vor der Bestellung: Wo der Durchbruch sitzt, entscheidet über den statischen Aufwand. Eine Position unmittelbar neben einer tragenden Wand kommt fast immer ohne aufwendige Verstärkung aus.
Der häufigste Einwand lautet, das eigene Haus sei zu klein dafür. Er trifft selten zu: Kompakte Anlagen beanspruchen weniger Grundfläche als eine Duschkabine. Diese Punkte klärt der Anbieter beim Aufmaß:
Erst den Statiker, dann die Angebote. Wer den günstigsten Durchbruchsort kennt, bevor drei Firmen kalkulieren, vergleicht am Ende identische Leistungen — und nicht drei verschiedene Bauvorschläge.
Im Mehrfamilienhaus kommt eine Ebene hinzu: Der Senkrechtlift berührt Gemeinschaftseigentum, also braucht es einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft. Seit der WEG-Reform besteht darauf ein Anspruch — die Kosten trägt jedoch, wer die Maßnahme verlangt.
Steht innen kein Platz zur Verfügung oder soll die Wohnung im Obergeschoss ohne Umbau erreichbar werden, wandert die Anlage nach draußen. Einen eigenen Preis weist der Markt für die Außenvariante nicht aus; sie bewegt sich innerhalb der Marktspanne oben, Fundament und Witterungsschutz kommen objektabhängig hinzu. Für den Außenaufzug im engeren Sinn kursieren zwar Zahlen, sauber vom Homelift-Umfeld trennen lassen sie sich nicht — wir führen ihn als „auf Anfrage“. Belastbar ist dagegen die eigene Preiszeile für den Plattformlift: gerade entlang der Treppe, innen wie außen dieselbe Spanne, 10.000–15.000 €.
Draußen entscheidet die Landesbauordnung über die Genehmigungspflicht — anders als beim Einbau im eigenen Haus, der innen meist genehmigungsfrei bleibt. Erfahrene Anbieter übernehmen den Bauantrag; lassen Sie sich das schriftlich zusichern. Mehr zu wetterfester Technik steht im Beitrag Treppenlift außen.
Ein Homelift gilt als wohnumfeldverbessernde Maßnahme nach § 40 Abs. 4 SGB XI. Die Pflegekasse zahlt 4.180 € je Person mit Pflegegrad 1 bis 5. Leben zwei Pflegebedürftige im selben Haushalt, lassen sich die Ansprüche auf 8.360 € kombinieren; bei vier oder mehr Anspruchsberechtigten sind es 16.720 €. Wichtig ist, dass der Zuschuss den Anschaffungspreis nur mindert, ihn aber nirgends ersetzt. Für eine Anlage im mittleren Bereich der Marktspanne und eine anspruchsberechtigte Person heißt das: 25.000 € − 4.180 € = 20.820 € Eigenanteil.
Er ist kein Rabatt des Anbieters und kein fester Anteil am Preis. Die Pflegekasse zahlt denselben Betrag, ob die Anlage am unteren oder am oberen Ende der Marktspanne liegt. Bei einem Homelift deckt er deshalb einen deutlich kleineren Teil ab als bei einem Sitzlift.
Daneben stehen weitere Töpfe offen: rund 500 € aus dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ oder aus kommunalen Programmen, 1.000–2.000 € der Berufsgenossenschaft, wenn ein anerkannter Arbeitsunfall zugrunde liegt, dazu das zinsgünstige KfW-Darlehen und zwei steuerliche Wege: Handwerkerleistungen nach § 35a EStG oder, bei ärztlich bescheinigter Notwendigkeit, die außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG. Mieterinnen und Mieter können sich auf § 554 BGB berufen. Wie die Anträge zusammenspielen, erklärt der Beitrag Zuschüsse und Fördermittel beantragen.
Welche dieser Ansprüche in Ihrem Haushalt zusammenkommen, zeigt der Förder-Rechner in wenigen Angaben — ohne Anmeldung und ohne Anruf.
Pflegekasse wie KfW verlangen die Antragstellung, bevor Sie unterschreiben. Ein unterzeichneter Kaufvertrag gilt bereits als Vorhabensbeginn. Und derselbe Kostenanteil darf nicht zweimal gefördert werden — teilen Sie deshalb Liftpreis und übrige Umbaukosten sauber auf.
Bei Sitz- und Plattformliften sind Miete und Gebrauchtkauf eingespielte Wege. Beim Senkrechtlift liegt der Fall anders: Förderhöhe, Durchbruch und Kabinenmaß entstehen pro Haus, ein ausgebautes Gerät passt selten in ein zweites Objekt. Deshalb bleiben zwei Zeilen dieser Tabelle bewusst offen.
| Weg | Homelift | Status |
|---|---|---|
| Neukauf inklusive Einbau | 15.000–40.000 € | Marktangabe, mehrere Quellen |
| Gebrauchtkauf | auf Anfrage | nicht belegt |
| Miete | auf Anfrage | nicht belegt |
Wer kurzfristig eine Lösung mit kalkulierbarer Monatsrate braucht, landet deshalb fast zwangsläufig bei einer anderen Bauart — für eine gerade Treppenlift-Anlage nennen Anbieter Monatsraten von 50–150 €, dazu einmalig 2.500–5.000 € für die Einrichtung — der Posten, der in Mietangeboten gern untergeht.
Die Frage nach dem selbst gebauten Hausaufzug taucht regelmäßig auf. Eine Personenbeförderungsanlage braucht CE-Kennzeichnung, Konformitätserklärung, Fangvorrichtung und Notabsenkung. Ohne diese Nachweise haftet im Schadensfall der Bauherr persönlich, und der Gebäudeversicherer kann seine Leistung kürzen.
Finanziell gewinnt der Treppenlift deutlich, baulich und im Alltag der Homelift. Die Gegenüberstellung zeigt Gesamtpreise inklusive Montage, jeweils für eine Etage im Innenbereich — nichts davon addiert sich zu einer anderen Zeile. Sitz-, Hub- und Plattformlift stehen mit unserer eigenen Preisbasis in der Tabelle, Stehlift und Homelift mit Marktangaben Dritter:
| Bauart | Gesamtpreis inkl. Montage | Stärke |
|---|---|---|
| Sitzlift, gerade Treppe | 3.500–10.000 € | günstigster Einstieg, Einbau an einem Tag |
| Kurvenlift für die Wendeltreppe, kurvige Treppe | 7.500–15.000 € | Maßschiene folgt jedem Treppenverlauf |
| Stehlift, gerade Treppe | 4.000–10.000 € (Marktangabe) | schmalste Bauform bei steilen Treppen |
| Hublift, bis 180 cm Hubhöhe | 5.000–14.000 € | löst Podeste und wenige Stufen |
| Plattformlift, gerade Treppe | 10.000–15.000 € | rollstuhlbefahrbar entlang der Treppe |
| Rollstuhllift, kurvige Treppe | 12.000–20.000 € | Rollstuhltransport auch über Kurven |
| Homelift / Senkrechtlift | 15.000–40.000 € (Marktangabe) | Treppe bleibt frei, mehrere Etagen, Rollstuhl ohne Umsetzen |
Gegen einen Homelift wirken diese Alternativen günstig — dafür bleibt bei keiner von ihnen die Treppe in voller Breite nutzbar, und der Wohnwert des Hauses steigt nicht. Ist die Restlaufbreite Ihrer Treppe knapp, lohnt vorab der Blick in den Beitrag Treppenlift für schmale und steile Treppen.
Der deutsche Markt wird von wenigen Herstellern getragen. Garaventa Lift, Lifton, Cibes, Hiro Lift, Perfekta und Schmitt Aufzüge bieten schachtlose Senkrechtlifte für Ein- und Zweifamilienhäuser an, teils mit Glaskabine, teils mit verkleidetem Gerüst. Öffentliche Listenpreise nennt kaum ein Anbieter — deshalb liefert eine Suche nach „Lifton Homelift Preis“ so wenig Konkretes.
Praktisch heißt das: mindestens drei Festpreisangebote einholen, auf Reaktionszeiten im Servicevertrag achten und Referenzanlagen in der Region zeigen lassen. Bei der Vorauswahl hilft der Anbietervergleich.
Anbieter und Fachportale nennen für ein privates Wohnhaus 15.000–40.000 € inklusive Einbau, ein einfaches Modell führt pflegehilfe.org mit 15.000–20.000 €. Eigene Preise geben wir für diese Bauart nicht an — unser Kostenrechner deckt sie nicht ab.
Zwei Etagen bedeuten zwei Haltestellen. Genau für diesen Fall nennt planradar 15.000–55.000 € inklusive Einbau; wir bleiben bei der engeren Orientierungsspanne, weil das obere Ende Sonderfälle beschreibt. Einen Aufschlag je weiterer Haltestelle weisen die Quellen nicht getrennt aus — er steckt bereits in der Spanne.
Vor allem der Preis: Ein Sitzlift an einer geraden Treppe ist für einen Bruchteil zu haben. Dazu kommen der Eingriff in die Gebäudestatik, der Verlust von rund einem Quadratmeter Wohnfläche je Ebene und eine Fahrgeschwindigkeit von höchstens 0,15 m/s. Gebraucht- und Mietgeräte sind kaum verfügbar.
Ja, das ist der Regelfall. Schachtlose Anlagen brauchen nur eine Deckenöffnung, einen tragfähigen Boden und eine 230-Volt-Steckdose; eine Aufzugsgrube entfällt. Die Montage dauert ein bis drei Tage, mit Gerüst bis zu einer Woche. Den Durchbruch gibt der Statiker frei.
Der Einbau gilt als wohnumfeldverbessernde Maßnahme nach § 40 Abs. 4 SGB XI. Die Pflegekasse zahlt 4.180 € je Person mit Pflegegrad 1 bis 5. Wichtig ist die Reihenfolge: erst den Bescheid abwarten, dann den Auftrag erteilen.
Nur in Einzelfällen, weil Förderhöhe, Durchbruch und Kabinenmaß je Haus gefertigt werden. Belastbare Preise für gebrauchte oder gemietete Senkrechtlifte gibt es deshalb nicht — sie bleiben auf Anfrage.
Nennen Sie uns Etagenzahl, Bauform und ob die Anlage innen oder außen stehen soll — Sie erhalten unverbindliche Festpreisangebote geprüfter Fachbetriebe aus Ihrer Region. Kostenlos, ohne Vertreterbesuch und ohne Kaufverpflichtung.
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